Fachbeiträge

Industriekamera neu definiert

Der Funktionsumfang von Industriekameras wird seitens der Hersteller stetig erweitert. Diese neuen Funktionen lassen sich von Anwendern zwar selbst einspielen – Einfluss auf den Funktionsumfang haben sie dabei aber nicht. IDS bietet eine Lösung: Vision App-basierte Industriekameras der IDS NXT Serie können um selbst programmierte Apps erweitert werden und stellen diese Standard-konform als Features zur Verfügung.

KI per Vision App

Vision App-basierte Industriekameras der künftigen IDS NXT Familien rio und rome sind bereits KI-Ready! Eine von IDS entwickelte KI-Vision App macht sie zur energieeffizienten aber dennoch leistungsstarken Inferenzkamera mit integriertem KI-Beschleuniger. Mit vorhandenen neuronalen Netzen können damit vielfältige KI-basierte Bildverarbeitungsaufgaben in kurzer Zeit realisiert werden.

Flüssig im Fokus

Viele Bildverarbeitungsanwendungen haben es mit häufigem Wechsel des Arbeitsabstandes zu tun. Da immer mehr Fertigungsanlagen nicht mehr nur für die Massenproduktion sondern auch in Kleinserien rentabel arbeiten sollen, muss die Anpassung auf neue Produkte und damit unterschiedliche Arbeitsabstände einfach und schnell zu bewerkstelligen sein. Mit Flüssiglinsen ausgestattete Kameras fokussieren in Millisekunden auf unterschiedliche Objektabstände – und das für Millionen von Zyklen, verschleißfrei und ohne bewegliche Teile. Mit den modularen "Active Focus" (AF) Boardlevel-Kameras von IDS und den Flüssiglinsen-Objektiven von Edmund Optics (EO) lassen sich Kameraanwendungen mit variablen Objektabständen nun einfacher umsetzen.

Von der Leine gelassen

Drahtlose Kommunikation ist im Consumer-Umfeld bereits Standard, in der industriellen Bildverarbeitung dagegen noch eine eher unübliche Technologie. WLANs haben im zeitlichen Verhalten und in Bezug auf die Übertragungsstabilität so ihre Tücken. Ist das "Funk-Netzwerk" damit völlig ungeeignet für die industrielle Bildverarbeitung? IDS zeigt mit einer Konzeptstudie auf Basis der Vision App-basierten IDS NXT-Geräte die Vorteile der drahtlosen Kommunikation und sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.

Mit (3D) Kameratechnik zur Null-Fehler-Produktion?

Durch Software-gestützte Auswertung von Kamerabildern können Fehler und Unregelmäßigkeiten in Produktionsprozessen frühzeitig entdeckt werden. Diese Fehler-Früherkennung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung. Das führt dazu, dass mehr und mehr Produktionslinien mit aktueller Kameratechnik ausgestattet werden, um der Null-Fehler-Produktion ein Stück näher zu kommen.

Mikado ARC - Adaptive Robot Control

Robotik ist die derzeit am schnellsten wachsende Technologie in der industriellen Produktion. Die Inbetriebnahme einer Robot-Vision-Anwendung ist jedoch komplex und zeitaufwändig. Die Schwierigkeit liegt darin, der Maschine die Eigenschaften ihrer Umgebung zu erklären, damit diese auf jede Situation angemessen reagieren kann. IDS wartet mit einer konfigurierbaren All-in-One-Lösung auf, die vollständig ohne Programmierung auskommt. It's so easy!

Verbesserte 3D-Sicht

Die Umweltwahrnehmung mit 3D-Kameradaten ermöglicht heute viele innovative Anwendungen, die bisher nur von Menschen erledigt werden konnten. Die Robotik wird damit in die Lage versetzt, Objekte menschenähnlich zu erkennen und selbständig auf unterschiedliche Gegebenheiten zu reagieren. Neben räumlichen Abmessungen und der Lage im Shopfloor sind dadurch auch genaue Rückschlüsse auf Abweichungen oder Fehlstellen bei Vergleichen mit Referenzobjekten möglich.

USB forever?

Die Einführung der USB-Schnittstelle hat bis heute die Nutzung von Computersystemen und ihrer Peripheriegeräte dramatisch vereinfacht. IDS Imaging Development Systems gehört zu den Pionieren, die frühzeitig diese Schnittstellentechnologie auch für ihre leistungsfähigen digitalen Industriekameras verwendeten. Mit dem technischen Redakteur Dipl.-Ing. (FH) Heiko Seitz sprach inspect über die Entwicklung und die aktuelle Performance dieser universellen Schnittstelle im Machine- Vision-Bereich.

Rolling Shutter Sensoren

Ein Bildsensor wird durch viele Merkmale definiert. Seit der Einführung der CMOS Sensoren ist das Shuttersystem sicherlich eines der Bekanntesten davon. In unzähligen Artikeln wurde über die Vor- und Nachteile berichtet. Warum also ein weiterer Artikel zu diesem Thema? Einige Facetten wurden bisher nur wenig beleuchtet, sind heute aber aktueller denn je.

Adaptive Automation

Bisher waren Roboter „blinde“ Befehlsempfänger, die vorgegebenen und fest definierten Bahnen folgen. Mittels 3D-Daten können sich Roboter der jeweiligen Situation adaptiv anpassen und auf ihre Umgebung reagieren. Ein Versprechen wird Realität. Der Roboter wird zu einem autonom arbeitenden Mitarbeiter.

USB Power Delivery versorgt Kamera-Peripherie

Mit der Nutzung von USB Power Delivery in USB Kameras sparen Anwender künftig Netzteil, Platz und Kosten für Peripheriekomponenten.

USB 3.1 - Schritt für Schritt

IDS Imaging Development Systems GmbH zeigt mit der neuen Ausbaustufe der USB 3 uEye LE die erste USB 3.1 Gen 1 Industriekameraserie, die über den neuen zukunftsweisenden USB Type-C Anschluss, aber noch nicht über die 10 Gbps Transferrate verfügt. Ist dieser Schritt sinnvoll, den IDS als erster Hersteller geht?

Zeilenmodus als kostengünstige Alternative zur Zeilenkamera

Für viele Anwendungen der Industriellen Bildverarbeitung, zum Beispiel bei der Analyse von gekrümmten Oberflächen oder bei der Endlosbahninspektion, ist ein Zeilenmodus unabdinglich. Wo Objekte aufgrund ihrer Größe oder Form nicht komplett auf einmal abgelichtet werden können, muss „gescannt“ werden. Zeile für Zeile wird nacheinander belichtet und ein Bild des Objekts im Speicher aufgebaut, das keinerlei perspektivische Verzerrungen oder inhomogene Beleuchtung aufweist. Voraussetzung für den Einsatz des Zeilenmodus ist Bewegung: entweder bewegt sich das zu prüfende Material bspw. auf einem Fließband oder die Kamera selbst, wodurch ein Taktgeber erforderlich wird.