Ensenso XR mit integriertem 3D-Processing

Unlimit3D Vision mit Ensenso-Kameras und Mikado ARC

Ensenso X Serie
Die Stereo-Kamera Ensenso XR kann – anders als Modelle der N- und X-Serie – 3D-Punktwolken selbst berechnen und die Daten per Gigabit-Ethernet oder WLAN zur weiteren Verarbeitung an einen Host-PC senden. Auf der VISION wird ein funktionsfähiger Prototyp der neuen Kamerareihe zu sehen sein.
 
Auch bei Mikado ARC („Adaptive Robot Control“) gibt es Neues: Bin-Picking-Anwendungen lassen sich dank Simulator-Tool künftig vollständig virtuell planen und simulieren - inklusive unterschiedlicher Ensenso-Kameramodelle, Greifobjekte, 3D-Kamerabilder und Ablaufszenarien.
 
Ensenso XR-Kameras übernehmen das modulare Konzept und die präzise Detail-Erfassung der X-Serie. Anders als diese Modelle benötigt die neue Familie jedoch keinen Host-PC, um 3D-Punktwolken zu berechnen.
 
Stattdessen werden diese als Ergebnisse direkt weitergegeben - das bedeutet einerseits eine geringere Belastung der Bandbreite und andererseits eine reduzierte Rechenlast auf dem angeschlossenen PC. Diese Vorteile machen sich insbesondere in Mehrkamerasystemen bemerkbar. Da die 3D-Daten außerdem insgesamt schneller erstellt werden, profitieren bspw. auch Bin Picking-Anwendungen, die auf möglichst hohe Taktzahlen ausgelegt sind. Ein weiteres Plus von Ensenso XR: Wenn WLAN zur Datenübertragung genutzt wird, muss nur noch ein Kabel (Stromversorgung) an die Kamera angeschlossen werden.
 
Wer eine komplette Bin Picking- oder Teilehandling-Anwendung möglichst komfortabel erstellen möchte, sollte bei der VISION außerdem einen Blick auf Mikado ARC („Adaptive Robot Control“) werfen. Mit der adaptiven Robotersteuerung können Anwender den „Griff in die Kiste“ und das lagerichtige Ablegen von Teilen ohne Robotik-Spezialwissen und ohne Programmierkenntnisse konfigurieren. Künftig lassen sich verschiedene Szenarien durchspielen und der optimale Aufbau der gewünschten Roboter-Anwendung ermitteln, z.B. in Hinblick auf mittlere Taktzeiten und Entleerungsgrad - und das vollständig virtuell, ohne dass eine reale Kamera oder ein fertiger Roboteraufbau benötigt wird.
 

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