Beschleunigte Prozesse durch GPU-basierte Bildverarbeitung

Neues EnsensoSDK Release

GPU-basierte Bildverarbeitung

 

Anwender profitieren bei der Erweiterung der Ensenso X Serie um 5 MP Kameras von einer hervorragenden Qualität der 3D Punktewolke, müssen sich aber auch auf größere Datenmengen und somit auf längere Bearbeitungszeiten einstellen. Das neue EnsensoSDK 2.2 bietet eine Lösung, die sehr schnelle Prozesse und hohe Taktraten gewährleistet – und auch für Ensenso-Varianten mit 1,3 MP Kameras hochinteressant ist.

Die Verarbeitung von 3D-Daten war bislang ausschließlich CPU-basiert möglich. Mit der aktuellen EnsensoSDK-Version kann das Stereo-Matching durch eine Grafikkarte unterstützt werden; die Funktion ist speziell mit Nvidia Grafikprozessoren nutzbar. Die zusätzliche Rechenkapazität des Grafikprozessors beschleunigt die Verarbeitungsprozesse – abhängig von der Parametrierung – etwa um das Fünffache. Das GPU-basierte Stereo Matching und die daraus resultierenden Geschwindigkeitsvorteile können mit allen Ensenso-Kameras genutzt werden.

Das Software Development Kit bietet darüber hinaus weitere neue nützliche Features. Der NxProfiler stellt beispielsweise die verschiedenen NxLib-Aktionen grafisch dar und ermöglicht es, Abläufe zu beurteilen und zu optimieren. Zudem lassen sich mit NxLib nun sogenannte „FileCameras“ erzeugen – das bedeutet, dass Anwender auf Basis von bereits gespeicherten NxLib-Bildern „virtuelle“ Ensenso Kameras erstellen und Daten damit offline (weiter-)bearbeiten können.

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